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Erich Honecker

Dezember 7th, 2010 | Posted by admin in Biografie

Erich Honecker wurde am 25.August 1912 in Neunkirchen (Saar) geboren. Er war deutscher kommunistischer Politiker, Generalsekretär des Zentralkomitees der SED, Staatsvorsitzender der DDR und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates.

Er wuchs als Kind eines Bergarbeiters mit 5 Geschwistern auf. Mit 10 wurde er Mitglied des Kommunistischen Kindergruppe, mit 14 trat er dem Kommunistischen Jugendverband Deutschland ein. Mit 17 trat er in die KPD ein.

1930/31 besuchte er die internationale Lenin-Schule in Moskau. Nach seiner Rückkehr wurde er Bezirksleiter der KJVD Saargebiet. Während der Nazi-Zeit wurden die Tätigkeiten im Untergrund durchgeführt. Erich floh nach Frankreich und kehrte unter einem Decknamen zurück nach Berlin. 1935 wurde er durch die Gestapo festgenommen und saß bis 1937 im Gefängnis Moabit. Er wurde zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, wo ihm im März 1945 die Flucht gelang während eines Bombenangriffs. Er vertuschte seine Vergangenheit im öffentlichen Geschehen und Interviews. Nach 1945 wurde er Walter Ulbricht vorgestellt. Erich Honecker war 1946 der Mitbegründer und bis 1955 Vorsitzender der Freien Deutschen Jugend.

Als Sicherheitssekretär des ZK der SED war er eigentlich der Organisator des Baus der Berliner Mauer. 1971 wurde er Nachfolger von Walter Ulbricht des Zentralkomitees der SED. 1976 wurde er Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. Während seiner Amtszeit wurde der Grundlagenvertrag mit der BRD ausgehandelt. Die DDR nahm an den KSZE Verhandlungen in Helsinki teil und wurde Mitglied der UNO.1981 wurde er in Tokio an der Nihon Universität mit dem Ehrendoktortitel ausgezeichnet.

Erich Honecker nutzte Kultur und Kunst zu Propagandazwecken. Unter seiner Regierung wurden Regimekritiker ausgebürgert wie Wolf Biermann. Menschen wurden unterdrückt durch das Ministerium für Staatssicherheit. Verantwortlich für den Ausbau der innerdeutschen Grenzen durch Selbstschussanalgen und Schusswaffengebrauch bei Grenzübertritt. Wirtschaftlich verschuldete sich die DDR mit Milliarden-Krediten. 1987 ging Erich Honecker auf Staatsbesuch in die BRD, 1988 nach Paris. Sein größtes Ziel war allerdings ein Staatsbesuch in den USA. Am 6. Und 7. Oktober 1989 gingen die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR von statten.  Michail Gorbatschow war anwesend, er wusste dass die DDR von der Zahlungsunfähigkeit stand. Am 17.10. 1989 wurde der Rücktritt Honeckers beschlossen.

Strafrechtliche Ermittlungen wurden gegen Honecker eingeleitet. Im Januar 1990 wurde Honecker verhaftet aber wieder freigelassen. 1991 flog er nach Moskau mit seiner Frau, wo sie im Dezember 1991 in die chilenische Botschaft flüchteten. Mittlerweile litt er schon unter vorgeschrittenen Leberkrebs. Margot Honecker flog direkt nach Santiago de Chile. Erich wurde nach Moabit geflogen und angeklagt wegen dem Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze, Totschlag und versuchter Totschlag. 1993 wurde der Haftbefehl erlassen, wegen Honeckers Krankheit, wogegen sich die Opfer des Regimes protestierten. Honecker flog nach Santiago de Chile. Ab November 1993 musste er durch Infusionen ernährt werden. 1994 verstarb er dann im Alter von 81 Jahren.

Mehr Informationen: http://de.wikiquote.org/wiki/Erich_Honecker

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