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		<title>Geschichte des Computers</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 18:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschichte des Computers Bereits die lateinische Herkunft der Bezeichnung &#8220;Computer&#8221; lässt erkennen, wozu das Gerät dereinst erbaut wurde: zum Errechnen und Analysieren von Zahlen. Der Name leitet sich von dem Verb &#8220;computare&#8221; ab, das genau dieses Zusammenzählen meint. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand für komplexe Zahlenmengen ein Bedürfnis der Auswertung. Diesem &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/geschichte-des-computers/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geschichte des Computers</strong></p>
<p>Bereits die lateinische Herkunft der Bezeichnung &#8220;Computer&#8221; lässt erkennen, wozu das Gerät dereinst erbaut wurde: zum Errechnen und Analysieren von Zahlen. Der Name leitet sich von dem Verb &#8220;computare&#8221; ab, das genau dieses Zusammenzählen meint. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand für komplexe Zahlenmengen ein Bedürfnis der Auswertung. Diesem kam 1837 der britische Professor für Mathematik Charles Babbage nach, als er seine Analytical Machine entwarf. Diese hatte mit einem der heute bekannten <a href="http://www.quelle.de/pc-systeme">PC-Systeme</a> jedoch herzlich wenig zu tun, sondern bestand aus einem grobschlächtigen Verfahren zum Berechnen von Werten.</p>
<p><span id="more-84"></span></p>
<p>Diese Vorläufer des Computers beeinflussten den deutschen Bauingenieur Konrad Zuse maßgeblich. Er konzipierte mit seinem Z3 und dem Z4 &#8211; entstanden 1941 und 1945 &#8211; erneut zwei Rechensysteme. Ihr Vorteil lag darin, dass sie auf weitere Verfahren ausgebaut werden konnten und somit lernfähig waren. Hierbei handelte es sich jedoch um wahre Ungetüme, die der Größe und dem Umfang entsprechend in eigenen Stellräumen untergebracht werden mussten. Die Evolution der Geräte schritt indessen voran. In den folgenden Jahrzehnten überschlugen sich die Entwickler mit immer neuen und das System vereinfachenden Errungenschaften.</p>
<p>Die Maschinen wurden kleiner und leichter, setzten ab den 70er Jahren serienmäßig auf Prozessoren und erhöhten ihre Arbeitsgeschwindigkeit. Der Durchbruch gelang allerdings erst ab 1980, als die ersten PC-Systeme für den häuslichen Gebrauch auf den Markt kamen. Mit ihnen wurde die Arbeit von zuhause aus ermöglicht. Ebenso lief die Entwicklung von Spielen und weiteren Programmen auf Hochtouren. Unter ihnen ragte das Betriebssystem Windows des Programmierers Bill Gates heraus. Darin lag die Überwindung der Schwelle dahin, dass die Computer über die Jahre mehr Leistungsfähigkeit erwarben, als lediglich kühl die Zahlen zu berechnen, die man ihnen vorwarf. Der PC ist gegenwärtig aus dem geschäftlichen und privaten Umfeld vieler Personen nicht mehr wegzudenken.</p>
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		<title>Erich Honecker</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 18:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Erich Honecker wurde am 25.August 1912 in Neunkirchen (Saar) geboren. Er war deutscher kommunistischer Politiker, Generalsekretär des Zentralkomitees der SED, Staatsvorsitzender der DDR und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. Er wuchs als Kind eines Bergarbeiters mit 5 Geschwistern auf. Mit 10 wurde er Mitglied des Kommunistischen Kindergruppe, mit 14 trat er dem Kommunistischen Jugendverband Deutschland ein. &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/erich-honecker/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erich Honecker wurde am 25.August 1912 in Neunkirchen (Saar) geboren. Er war deutscher kommunistischer Politiker, Generalsekretär des Zentralkomitees der SED, Staatsvorsitzender der DDR und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates.</p>
<p>Er wuchs als Kind eines Bergarbeiters mit 5 Geschwistern auf. Mit 10 wurde er Mitglied des Kommunistischen Kindergruppe, mit 14 trat er dem Kommunistischen Jugendverband Deutschland ein. Mit 17 trat er in die KPD ein.</p>
<p><span id="more-75"></span></p>
<p>1930/31 besuchte er die internationale Lenin-Schule in Moskau. Nach seiner Rückkehr wurde er Bezirksleiter der KJVD Saargebiet. Während der Nazi-Zeit wurden die Tätigkeiten im Untergrund durchgeführt. Erich floh nach Frankreich und kehrte unter einem Decknamen zurück nach Berlin. 1935 wurde er durch die Gestapo festgenommen und saß bis 1937 im Gefängnis Moabit. Er wurde zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, wo ihm im März 1945 die Flucht gelang während eines Bombenangriffs. Er vertuschte seine Vergangenheit im öffentlichen Geschehen und Interviews. Nach 1945 wurde er Walter Ulbricht vorgestellt. <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Erich_Honecker.html" target="_blank">Erich Honecker</a> war 1946 der Mitbegründer und bis 1955 Vorsitzender der Freien Deutschen Jugend.</p>
<p>Als Sicherheitssekretär des ZK der SED war er eigentlich der Organisator des Baus der Berliner Mauer. 1971 wurde er Nachfolger von Walter Ulbricht des Zentralkomitees der SED. 1976 wurde er Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates. Während seiner Amtszeit wurde der Grundlagenvertrag mit der BRD ausgehandelt. Die DDR nahm an den KSZE Verhandlungen in Helsinki teil und wurde Mitglied der UNO.1981 wurde er in Tokio an der Nihon Universität mit dem Ehrendoktortitel ausgezeichnet.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Honecker" target="_blank">Erich Honecker</a> nutzte Kultur und Kunst zu Propagandazwecken. Unter seiner Regierung wurden Regimekritiker ausgebürgert wie Wolf Biermann. Menschen wurden unterdrückt durch das Ministerium für Staatssicherheit. Verantwortlich für den Ausbau der innerdeutschen Grenzen durch Selbstschussanalgen und Schusswaffengebrauch bei Grenzübertritt. Wirtschaftlich verschuldete sich die DDR mit Milliarden-Krediten. 1987 ging Erich Honecker auf Staatsbesuch in die BRD, 1988 nach Paris. Sein größtes Ziel war allerdings ein Staatsbesuch in den USA. Am 6. Und 7. Oktober 1989 gingen die Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR von statten.  Michail Gorbatschow war anwesend, er wusste dass die DDR von der Zahlungsunfähigkeit stand. Am 17.10. 1989 wurde der Rücktritt Honeckers beschlossen.</p>
<p>Strafrechtliche Ermittlungen wurden gegen Honecker eingeleitet. Im Januar 1990 wurde Honecker verhaftet aber wieder freigelassen. 1991 flog er nach Moskau mit seiner Frau, wo sie im Dezember 1991 in die chilenische Botschaft flüchteten. Mittlerweile litt er schon unter vorgeschrittenen Leberkrebs. Margot Honecker flog direkt nach Santiago de Chile. Erich wurde nach Moabit geflogen und angeklagt wegen dem Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze, Totschlag und versuchter Totschlag. 1993 wurde der Haftbefehl erlassen, wegen Honeckers Krankheit, wogegen sich die Opfer des Regimes protestierten. Honecker flog nach Santiago de Chile. Ab November 1993 musste er durch Infusionen ernährt werden. 1994 verstarb er dann im Alter von 81 Jahren.</p>
<p>Mehr Informationen: <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Erich_Honecker" target="_blank">http://de.wikiquote.org/wiki/Erich_Honecker</a></p>
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		<title>John Lennon &#8211; Working Class Hero</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 19:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[John Lennon wurde am 9. Oktober  1940 in Liverpool geboren als John Winston Lennon. Er starb am 8. Dezember 1980 in New York. Er war britischer Musiker, Komponist und Autor, bekannt wurde er als Sänger und Gitarrist der The Beatles. Darüber hinaus veranstaltete er ab Ende der 60er Jahre Aktionen für den Weltfrieden zusammen mit &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/john-lennon-working-class-hero/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_67" class="wp-caption aligncenter" style="width: 495px"><img class="size-full wp-image-67" title="john-lennon-bild" src="http://www.geschichts-web.de/wp-content/uploads/2010/12/john-lennon-bild.jpg" alt="" width="485" height="500" /><p class="wp-caption-text">foto: cj sorg</p></div>
<p>John Lennon wurde am 9. Oktober  1940 in Liverpool geboren als John Winston Lennon. Er starb am 8. Dezember 1980 in New York. Er war britischer Musiker, Komponist und Autor, bekannt wurde er als Sänger und Gitarrist der The Beatles. Darüber hinaus veranstaltete er ab Ende der 60er Jahre Aktionen für den Weltfrieden zusammen mit seiner 2. Ehefrau Yoko Ono. Nach den The Beatles war er der erfolgreichste Solokünstler von ihnen.</p>
<p><span id="more-66"></span></p>
<p>Er wuchs in Liverpool auf, als sich seine Eltern trennten zog er zu seiner Tante und Onkel, die sich dann um ihn kümmerten. Der Rock’n‘Roll hatte sehr großen Einfluss auf John. 1956 gründete er seine erste Band die The Quarrymen. Paul McCartney trat später in diese Band mit ein. Aus dieser Vereinigung entstanden die ersten Kompositionen der beiden. 1958 trat auch George Harrison in die Gruppe mit ein. Später kamen sie auf die Idee sich The Beatles zu nennen. Zwischen 1960 und 1962 hatten die The Beatles mehrere Auftritte in Hamburg. Im April 1962 erhielten sie nach erfolgreichen Auftritten in Hamburg ihren Plattenvertrag von Parlophone einer Tochterfirma von EMI. Ringo Starr ersetzte von nun an auch den bisherigen Schlagzeuger.</p>
<p><object width="480" height="385" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/njG7p6CSbCU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="480" height="385" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/njG7p6CSbCU?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Lennons Freundin Cynthia Powell wurde schwanger und sie heirateten. Ab 1962 wurden die The Beatles auch außerhalb Hamburgs erfolgreich. Während der Beatles Zeit äußerte sich öffentlich über das Christentum. „Das Christentum wird vergehen. Es wird verschwinden und eingehen…wir sind heute beliebter als Jesus- Ich weiß nicht, was zuerst verschwinden wird, der Rock’n‘Roll oder das Christentum.“ Die Amerikaner waren entsetzt und Beatlelieder wurden boykottiert und LPs wurden verbrannt. Der KKK überschatteten die Auftritte und Lennon fürchtete um sein Leben.</p>
<p>1964-1965 wurden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Lennon" target="_blank">Lennons</a> Gedichte aus seiner Kindheit veröffentlicht und 1967 übernahm er eine Nebenrolle in einem Antikriegsfilm. 1968 veröffentlichte er zusammen mit Yoko Ono ein Album, wobei das Cover viel Aufsehen erregte da beide nackt waren. Ende November 1968 ließ sich Lennon von seiner Frau scheiden. Am 20.3. 1969 heiratete er Yoko Ono in Gibraltar. Ende März beendeten die beiden ihr Bed-In in Amsterdam.</p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-68" title="john-lennon-imagine" src="http://www.geschichts-web.de/wp-content/uploads/2010/12/john-lennon-imagine.jpg" alt="" width="500" height="333" /><p class="wp-caption-text">foto: jeffpearce</p></div>
<p>Durch die Projekte mit Yoko Ono entfernte John sich zunehmest von den The Beatles. Am 10.April 1970 verkündete Paul McCartney die Auflösung der The Beatles. 1971 zog John und Yoko nach New York. Dort gab es Eheprobleme und John zog für 15 Monate nach Los Angeles, wo er an den Alkohol geriet. Später wurde diese Phase als Lost Weekend bekannt und bezeichnet. 1975 zog er zurück nach New York zu Yoko. Nach der Geburt seines Sohnes kehrte er seinem Rockstar Image den Rücken. Am 8. Dezember 1980 wurde <a href="http://www.imdb.com/name/nm0006168/" target="_blank">John Lennon</a> von Mark David Chapman vor seinem Haus in New York erschossen. Nach seinem Tod wurden seine Alben und Singles sehr erfolgreich. Yoko Ono kümmerte sich nach seinem Tod um die Erhaltung und Verbreitung seiner Kunst und dem der <a href="http://www.kleinanzeigen-landesweit.de/tag/the-beatles-schallplatten.html" target="_blank">Beatles Schallplatten</a>. Postum wurde Lennon mit vielen Auszeichnungen geehrt.</p>
<p><a title="Daniel Jutrosinski" href="http://www.jutrosinski.de" target="_blank">Daniel Jutrosinski</a></p>
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		<title>Jim Morrison</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 16:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten gab es eine so umstrittene Figur in der Gesellschaft wie Jim Morrison. Revolte, Chaos und Anarchie waren seine Lebensmaxime und diese setze er auf seine ganz eigene Art und Weise als Filmproduzent, Lyriker und Leadsänger der Band The Doors durch. <a href="http://www.geschichts-web.de/jim-morrison/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten gab es eine so umstrittene Figur in der Gesellschaft wie Jim Morrison. Revolte, Chaos und Anarchie waren seine Lebensmaxime und diese setze er auf seine ganz eigene Art und Weise als Filmproduzent, Lyriker und Leadsänger der Band <a href="http://www.thedoors.com/">&#8216;The Doors&#8217;</a> durch.<span id="more-60"></span></p>
<p>Als Sohn eines amerikanischen Militärs wurde er am 8. Dezember 1943 in Florida geboren. In seiner Kindheit musste er wegen der verschiedenen Stationierungen seines Vaters häufig umziehen und wuchs unter strenger, autoritärer Erziehung auf. Gegen den Willen seiner Eltern nahm er 1962 ein Studium der Filmwissenschaften auf und produzierte neuartige und auf Ablehnung stoßende, provokative Kurzfilme. Schon als Kind hatte er angefangen, die Werke großer Schriftsteller wie <a href="http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=19&amp;autorid=35&amp;autor_vorname=+Honor%E9+de&amp;autor_nachname=Balzac">Balzac</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Baudelaire">Baudelaire</a>, <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/JoyceJames/">Joyce</a> oder <a href="http://www.nietzsche.de/index_deutsch.html">Nietzsche</a> zu lesen und bald seine Liebe zu Sprache und deren Macht entdeckt. Er verehrte Alexander den Großen, nachdem er seine Texte studiert hatte und ließ sich daraufhin gern in der Art dessen Büste darstellen. Man kann also nicht behaupten, dass Morrison ungebildet in sein Erwachsenenleben gestartet sei und immer handelte er mit einem philosophischen Hintergrund sowie weltanschaulichen Überlegungen, die schon die angesehenen Literaten Jahrzehnte zuvor angestellt hatten. Doch er machte sie auf seine Weise publik.</p>
<p>Während seine Studiums lernte er einige Kommilitonen kennen und gründete eine Band, die sich nach einigen Umbesetzungen und Namensänderungen schließlich The Doors nannte. Er schrieb anfangs sämtliche Songtexte und lebte seine lyrische Veranlagung aus, nebenbei schrieb er aber auch noch Gedichte, die er jedoch nur ungern und selten veröffentlichte oder vortrug.</p>
<p>Kurz nach dem Ende seines Studium lernte er außerdem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pamela_Courson">Pamela Courson</a> kennen, die seine Lebensgefährtin wurde.</p>
<p>Schon während seiner gesamten Studienzeit nahm Morrison verschiedene Drogen zu sich, was er besonders als Frontmann der &#8216;Doors&#8217; vermehrte, sodass schließlich der Drogenkonsum zu einem festen Bestandteil seines Lebens wurde. Auch seine Lebensgefährtin war heroinabhängig.</p>
<p>Nachdem ein renommierter Fotograf ihn in erotischen Posen abgelichtet hatte und er zudem eine revolutionäre Stimmung, die den Zeitgeist traf, ausstrahlte, wurde er auch mehr und mehr zum Sexsymbol erhoben. Gleichzeitig galt er als eine Art Freigeist für eine ganze Generation.</p>
<p>Während in Großbritannien die große Brit-Welle mit Bands wie den Beatles oder Pink Floyd rollte, bildeten die &#8216;Doors&#8217; bald eine Art Gegengewicht in den USA. Mit Nr.1-Hits in den amerikanischen Billboard-Charts traf die Band den Geschmack der Zeit und die Konzerte waren bald heißbegehrt.</p>
<p>Was jedoch die Begeisterung der Jugend war, war das Misstrauen der Behörden, denn die meisten Konzerte liefen chaotisch, aggressiv und obszön ab – Hauptsache unkonventionell. Es wurde viel getrunken, Drogen konsumiert und häufig die Bühnen zerstört, sodass bald zu den Gigs ein großes Polizeiaufgebot gehörte. Während einer Welttournee mussten die Bandmitglieder zum großen Unmut der Fans ihren Frontmann immer häufiger ersetzen, weil er wegen Alkohols und Drogen nicht zum Auftritt fähig war oder einfach dem Gig fernblieb. Auf die Spitze trieb Morrison sein Image als Provokateur bei einem Konzert 1969 in Miami, nach dem er u.a. wegen „unzüchtiger Entblößung“, „vulgärer Sprache in der Öffentlichkeit“ und „öffentlicher Trunkenheit“ zu Geldstrafen und Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt wurde. Dazu hatte er auch noch indirekt Drohungen gegen den damalig neuen Präsident Nixon ausgesprochen, sodass letztlich sogar die Stimmung unter seinen Fans kippte und er vom Sexsymbol und Idol zum Antihelden mit dem Staat im Nacken wurde.</p>
<p>Morrison zog sich zurück, arbeitete fortan an seinen Gedichten und suchte seine Partnerin Courson, die zu Affären und Reisen das Land verlassen hatte und nach Europa gezogen war.</p>
<p>Mit den Bandmitgliedern überwarf er sich, nachdem sie die Rechte an dem Song „Light my fire“ zu Werbezwecken verkauft hatten, ohne dass Morrison zugestimmt hatte. Nach einem letzten Konzert folgte er Pamela Courson nach Paris, wo er sich weiter um seine Gedichte und Drehbücher kümmern wollte.</p>
<p>1971 starb er jedoch an einer Überdosis Heroin – wahrscheinlich: denn wie bei allen großen Stars einer Generation ranken sich auch um seinen Tod einige Legenden und sein Grab in Paris ist noch heute eine Besucherattraktion.</p>
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		<title>Mahatma Gandhi</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 15:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein eigentlicher Name war Mohandas Karamchand Gandhi wurde aber nur Mahatma Gandhi genannt. Er wurde am 2. Oktober 1869 in Porbandar im indischen Bundesstaat Gujarat geboren. Er war gelernter Rechtsanwalt und politischer und geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Mahatma bedeutet Große Seele. Dieser Name wurde ihm von einem indischen Philosophen gegeben, doch Gandhi tat sich &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/mahatma-gandhi/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sein eigentlicher Name war Mohandas Karamchand Gandhi wurde aber nur Mahatma Gandhi genannt. Er wurde am 2. Oktober 1869 in Porbandar im indischen Bundesstaat Gujarat geboren. Er war gelernter Rechtsanwalt und politischer und geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Mahatma bedeutet Große Seele. Dieser Name wurde ihm von einem indischen Philosophen gegeben, doch Gandhi tat sich schwer damit, da er gegen jede Art von Kult um seine Person war.</p>
<p><span id="more-52"></span></p>
<p>Sein Vater war Diwan (Premierminister) der autonomen Region Probandar, was aber unter der Kontrolle der britischen Kolonialmacht stand. Die Familie gehörte der Bania-Kaste an (Kaufleute), was die dritte Kaste in Indien ist, die zur gesellschaftlichen und politischen Oberschicht gehört. Gandhi wurde mit 7 bereits verlobt und musste 1882 seine Frau Kastruba mit 13 heiraten.</p>
<p>1887 studierte er ein Semester in Bhavnagar was ihm aber nicht gefiel. 1888 beriet sich die Familie und wollte dass Gandhi Rechtswissenschaften studiert damit er in die Fußstapfen seines Vaters tritt. <a href="http://www.mkgandhi.org/" target="_blank">Gandhi</a> wollte aber Medizin studieren was sein Glaube aber nicht zuließ.</p>
<p>1888 wurde entschlossen dass er nach London gehen könnte um zu studieren, wurde durch diesen Entschluss aber aus der Kaste verwiesen und war nun kastenlos. Kurz nach der Ankunft in London schrieb er sich an der Universität Inner Temple ein. Während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit dem Christentum, Buddha und Mohammed. 1891 bestand er die Abschlussprüfung und reiste zurück nach Indien.</p>
<p>1891-1893 arbeitet er als Rechtsanwalt in Bombay. Dort versuchte er wieder in seine Kaste zu gelangen, wurde aber nur teilweise wieder akzeptiert. Er wollte dass seine Kinder im westlichen Stil aufwachsen, was seiner Frau nicht gefiel.</p>
<p>Im April 1893 ging Gandhi für einen Rechtsstreit nach Südafrika, den er nach einem Jahr erfolgreich abschloss. Durch einen Zwischenfall in Südafrika fing Gandhi an sich gegen die Rassendiskriminierung einzusetzen. Er gründete dort eine indische Interessenvertretung die Natal Indian Congress (NIC), 1894.</p>
<p>1902 kehrte er zurück nach Indien und befasste sich dort mit den Minderheiten und fuhr durchs Land um sich mit Problemen andrer auseinander zu setzen. Ende 1902 hatte er ein Gespräch mit Chamberlain welches erfolglos blieb. 1903 zog er nach Johannesburg, wo er als Rechtsanwalt arbeitete. 1904 gründete er die Zeitung Indian Opinion, die das Sprachrohr vieler Inder wurde. 1906 legte Gandhi ein Keuschheitsgelübde ab, damit er sich voll und ganz auf seine politischen Aktivitäten konzentrieren kann.</p>
<p>1913 bekämpfte Gandhi mit seinen Anhängern das Ehegesetz und wurde mehrmals verhaftet und wieder freigelassen. 1914 hatten Gandhi und seine Anhänger so gut wie alle Ziele erreicht und reiste somit zurück nach Indien. 1920 übernahm er die Leitung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Indischer_Nationalkongress">Indian National Congress</a> (INC), die sich zur wichtigsten Vereinigung für die indische Unabhängigkeitsbewegung entwickelte. Er kämpfte gegen die Briten, sodass sie Indien verlassen, indem er alle Inder aufforderte sich gegen die Kolonialmacht zu stellen. Der Plan war die Briten durch Nichtkooperation zu vertreiben.</p>
<p>1930 veranlasste er eine Kampagne gegen das Britische Salzmonopol aus, was auch seine spektakulärste Kampagne während des Unabhängigkeitskampfes war.  Gandhi protestierte gegen die englischen Steuern auf Salz, da indische Bürger weder Salz herstellen noch kaufen konnten.</p>
<p>Am 8.August 1942 forderte Gandhi die Unabhängigkeit und wurde sofort verhaftet. Nach 2 Jahren wurde er aus gesundheitlichen Gründen wieder frei gelassen. Am 3.Juni 1947 wurde die Unabhängigkeit Indiens ausgesprochen.</p>
<p>Am 30.Januar 1948 wurde Gandhi erschossen und starb in Neu Delhi. Während seines Widerstandes verweigerte Gandhi in den 1930er und 1940er Jahren die Nahrungsaufnahme um sein Volk vom Bürgerkrieg abzuhalten. Diese Aktionen machten ihn zu einer berühmten Persönlichkeit die für Frieden steht.</p>
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		<title>Prager Frühling</title>
		<link>http://www.geschichts-web.de/prager-fruhling/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 14:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Prager Frühling steht wie kaum ein anderes Ereignis in der Geschichte für die sture Entschlossenheit der Sowjetunion, seine kommunistischen Leitlinien in allen Staaten des Ostblocks durchzusetzen – wenn nötig mit Gewalt. In den 1960er Jahren stand die tschechoslowakische Wirtschaft am Abgrund. Die zentralistische Planung hatte sich als völlig ungeeignet und fatal erwiesen. In der &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/prager-fruhling/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Prager Frühling steht wie kaum ein anderes Ereignis in der Geschichte für die sture Entschlossenheit der Sowjetunion, seine kommunistischen Leitlinien in allen Staaten des Ostblocks durchzusetzen – wenn nötig mit Gewalt. In den 1960er Jahren stand die tschechoslowakische Wirtschaft am Abgrund. Die zentralistische Planung hatte sich als völlig ungeeignet und fatal erwiesen. In der Gesellschaft rumorte es. Als Alexander <a href="http://www.spiegel.de/thema/alexander_dubcek/" target="_blank">Dubcek </a>Mitte 1968 neuer erster Sekretär der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei KPC wird, startet er mit seinen Regierungskollegen alsbald ein Demokratisierungs- und Liberalisierungsprogramm. Mit diesem Programm sollte die Planwirtschaft zugunsten einer sozialistischen Marktwirtschaft zurückgelassen werden. Viel wichtiger noch, sollte es einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ geben. Es sollte ein sozialistisches System geschaffen werden, das nicht einem bürokratischen Selbstzweck diente und in dem der Mensch im Zentrum aller Tätigkeiten stand. Ein Ziel, dass bei der Obrigkeit in der Sowjetunion nicht besonders gut ankam. Als konterrevolutionäre aktivitäten werden die Reformbemühungen in der Tschechoslowakei wahrgenommen. Erste Gespräche (mit und ohne Teilnahme von Vertretern der Tschechoslowakei) brachten wohl nicht das gewünschte Ergebnis.</p>
<p><span id="more-39"></span>Jedenfalls sahen sich die Sowjets gezwungen zu handeln und so marschierten in der Nacht um 21. August 1968 Truppen des<a href="http://www.warschauer-pakt.de/" target="_blank"> Warschauer Paktes </a>aus der Sowjetunion, Polen, Ungarn und Bulgarien in Prag ein. 98 Tschechen und Slowaken kamen beim Einmarsch ums Leben, ebenso wie 50 Soldaten der Interventionstruppen. Die KPC beschloss ihrerseits in dem Wissen einer Übermacht gegenüberzustehen, keinen militärischen Widerstand zu leisten. Die Zivilbevölkeung indes ließ sich den Ungehorsam nicht nehmen. Während Dubcek und andere Regierungsmitglieder festgenommen und nach Moskau gebracht wurden, erwies die der zivile Widerstand so aktiv wie kreativ. Bürger bemalten Ortsschilder, dreht sie um oder demontierten sie gar, um die Truppen die Orientierung zu nehmen. Trotz des <a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/2613/eine_fackel_fuer_die_freiheit.html" target="_blank">Widerstandes </a>behielt behielt Moskau die Oberhand. Am 23. August wurde die faktische Aufgabe aller Reformbemühungen in der Tschechoslowakei erzwungen. Dubcek und Präsident Svoboda kamen zurück nach Prag und mussten ihr Scheitern eingestehen.</p>
<p>Als Folge flüchteten eine Vielzahl an Tschechen und Slowaken aus dem Land. Ein wirtschaftlicher und politischer Aderlass für die sozialistische Republik.</p>
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		<title>Nicolae Ceausescu &#8211; Rumäniens Diktator</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 10:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Conducator ließ er sich nennen – Führer. Er fühlte sich auch an diesem ersten Weihnachtstag 1989 noch als Vater der Rumänen Als Führer aber war er gescheitert, als er am Nachmittag des 25. Dezember 1989 gemeinsam mit seiner Frau von Offizieren der rumänischen Armee vor einer Wand in Targoviste erschossen wurde. Ein skurriles Verfahren vor &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/nicolae-ceausescu-rumaniens-diktator/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Conducator ließ er sich nennen – Führer. Er fühlte sich auch an diesem ersten Weihnachtstag 1989 noch als Vater der Rumänen Als Führer aber war er gescheitert, als er am Nachmittag des 25. Dezember 1989 gemeinsam mit seiner Frau von Offizieren der rumänischen Armee vor einer Wand in Targoviste erschossen wurde. Ein skurriles Verfahren vor einem eilige zusammengestellten Militärgericht endete mit dem Todesurteil gegen den Mann, der das rumänische Volk 22 Jahre lang in seiner eisernen Hand hielt. Jenem ersten Weihnachtstag 1989 war die rumänische Revolution vorausgegangen – Demonstration und Tote in der Zivilbevölkerung veranlassten die Armee am Ende die Fronten zu wechseln. <a href="http://www.spiegel.de/thema/nicolae_ceausescu/" target="_blank">Ceausescu </a>stand allein da mit seinem gefürchteten Geheimdienst Securitate und flüchtetet nach einer Rede aus Bukarest.</p>
<div id="attachment_35" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-35" title="RaLaura" src="http://www.geschichts-web.de/wp-content/uploads/2010/10/RaLaura.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Foto: RaLaura</p></div>
<p><span id="more-32"></span>Der Mann, der heute sinnbildlich steht für eine kommunistische Diktatur, die das eigene Volk in Hunger und Elend treibt, war noch in den 60er und 70er Jahren ein im Westen geachteter Staatsmann. Der Westen schätzte ihn, stellte sich der Sohn einer einfachen Bauernfamilie aus Scorcinesti doch gegen die Blockpolitik der Sowjetunion. Er verweigerte den Sowjets rumänische Militärhilfe bei der Niederschlagung des Prager Frühlings und verurteilte häufig und scharf das hegemoniale und militärische Auftreten der Sowjetunion. Richard Nixon beschenkte ihn mit Autos und in Deutschland wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.</p>
<p>In jener Zeit machte er sich auch in Rumänien Freunde. Seine Industrialisierungspolitik trug Früchte und das Land erlebt einen Aufschwung. Im Laufe seiner Amtszeit vereinigte er als Staatssekretär der Kommunistischen Partei Rumänien und Staatspräsident alle Macht auf sich und initiierte einen skurrilen <a href="http://www.romanistik-online.uni-frankfurt.de/romanistik/lkrum/lkrum/kurs/text_seite_2215.htm" target="_blank">Personenkult </a>stalinistischer Prägung. Als Conducator oder Genie der Karpaten ließ er sich feiern, installierte mit der Scuritate einen unterdrückerischen Geheimdienst-Apparat und schaltete politische Gegner rücksichtslos aus. Ähnlich des Honecker-Ehepaares erhielt auch Ceasuescus Frau Elena großen politischen Einfluss. Sie schmückte sich gar mit falschen akademischen Titeln. Die Unterstützung im Land verlor Ceausescu auch durch seine Pläne, ganze Dörfer zu vernichten und in agro-industriellen Komplexen zusammenzufassen. Wären diese Pläne bis zum ende durchgeführt worden, über 8000 Dörfer in Rumänien wären von der Landkarte verschwunden. Die Schulden durch die Industrialisierungspolitik häuften sich, die rumänische Wirtschaft lag am Boden und Ceasusescu schnallte den Gürtel im Land so eng, dass das Volk zu verhungern drohte. Rumänien wurde in den 80er Jahren ein Musterbeispiel von Misswirtschaft, Unterdrückung und Armut in Europa. Die Geheimpolizei Securitate waltete mit zunehmend brutaler und allumfassender Hand. Im Winter 1989 entlud sich dann der Unmut des Volkes in landesweiten Protesten, die schließlich zum Ende der Ära Ceausescu führten. Dass der Umsturz allein dadurch herbeigeführt wurde, mag dennoch bezweifelt werden. Die schnelle Hinrichtung Ceausescus dient war sicherlich auch im Interesse der zukünftigen Machthaber im Lande und die politischen Verhältnisse in den 90er Jahren waren mitunter derart undurchsichtig, dass ein von langer Hand geplanter und von einflussreichen Politikern organisierter Umsturz nicht unwahrscheinlich ist. Heute ist Rumänien Mitgleid der EU. Die Leichen des Diktatoren-Ehepaars wurden im Sommer 2010 für einen <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,707681,00.html" target="_blank">DNA-Analyse</a> exhumiert. Es gibt Leute, die die Identität der Leichen anzweifeln. Das Ergebnis steht aus.</p>
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		<title>Fidel Castro &#8211; De Revolutioner und sein gescheitertes Modell</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 10:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass der Sozialismus in weiten Teilen der Welt gefallen ist. Direkt vor der Haustür der USA hat Kuba nicht nur die neunziger Jahre überstanden, sondern sich auch erfolgreich gegen alle Missionierungsversuche der „freien Welt“ gestemmt. Übergroß steht ein Name über dem Modell Kuba – Fidel Castro. Wer ist &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/fidel-castro-de-revolutioner-und-sein-gescheitertes-modell/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass der Sozialismus in weiten Teilen der Welt gefallen ist. Direkt vor der Haustür der USA hat Kuba nicht nur die neunziger Jahre überstanden, sondern sich auch erfolgreich gegen alle Missionierungsversuche der „freien Welt“ gestemmt. Übergroß steht ein Name über dem Modell Kuba – Fidel Castro. Wer ist der Mann, der diese Trutzburg in der Karibik geformt hat?</p>
<div id="attachment_27" class="wp-caption aligncenter" style="width: 375px"><img class="size-full wp-image-27" title="dbking" src="http://www.geschichts-web.de/wp-content/uploads/2010/10/dbking.jpg" alt="" width="365" height="500" /><p class="wp-caption-text">Foto: dbking</p></div>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Der Maximo Lider, wie er in Kuba gern genannt wird, wurde in eine wohlhabende Familie eines Zuckerrohrplantagenbesitzers hineingeboren. 1945 begann der Mann, dem man nachsagt, er könne nur schwer Autoritäten akzeptieren, ein Jura-Studium. Zu dieser Zeit begann er politisch aktiv zu werden, versucht gar 1947 mit 3000 Mann auf mehreren Schiffen den Diktator der Dominikanischen Republik zu stürzen. Dass er nicht verhaftet wurde, verdankte er nur einem Sprung ins Wasser und 3 Kilometer Schwimmen bis zur Küste.</p>
<p>Nicht ausweichen konnte er dem Gefängnis dann 1953, als er mit einer Gruppe Gleichgesinnter versuchte, eine Kaserne zu erstürmen und so Diktator Batista zu stürzen. Nachdem er durch eine Generalamnestie schon zwei Jahre Später wieder freikam, führte er den bewaffneten Kampf im Untergrund weiter. Zwei Jahre Guerillakampf reichten, um Batista so mürbe zu machen, dass er aus Kuba flüchtetet. Das konnten selbst die USA nicht verhindern, die bald darauf Castros Hassobjekt Nummer 1 wurden. Das Verhältnis der USA zu Kuba kühlte merklich ab. Das <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2635898,00.html" target="_blank">CIA </a>gab selbst zu, in einige der angeblich 638 Attentate verwickelt gewesen zu sein. Derweil verfolgte Castro eine Politik des Internationalismus, schickte sein Militär zur Unterstützung in Kämpfe befreundeter sozialistischer Staaten und entsandte Ärzte, Lehrer und Krankenschwestern.</p>
<p>So entschlossen er auf politischer Ebene war, so unnachgiebig ging er mit seinen Gegnern um. Die kubanische Opposition hält er für illegitim und die Gefängnisse sind voll mit politischen Gefangenen und Exekutionen weniger eine Ausnahme als vielmehr legitimes Mittel, unerwünschte Personen loszuwerden. Das kubanische Modell, wie es immer so schön heißt, kann diese dunkle Seite nicht leugnen. Der Mann, dem 900 Millionen Dollar Privatvermögen nachgesagt werden, scheint selbst schon nicht mehr so recht an sein politisches Erbe zu glauben. Das<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716505,00.html" target="_blank"> kubanische Model</a>l funktioniere ja schon in Kuba nicht einmal richtig, wird er jüngst zitiert. Damit zu kämpfen hat nun freilich sein Bruder Raul, der seit <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,536177,00.html" target="_blank">2008 </a>die Geschicke des Landes lenkt.</p>
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		<title>Alexander von Humboldt &#8211; Querdenker und Globalisierer</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 10:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Christoph Kolumbus hat wohl kaum einer in der Geschichte der modernen Welt die Geographie der Erde so weit entwickelt, wie Alexander von Humboldt. Unzählige Forschungsreisen, Expeditionen und Versuche hat der Wissenschaftler unternommen und sich dabei nicht mit einem Forschungsgebiet zufrieden gegeben, sondern gleich mehrere vereint. <a href="http://www.geschichts-web.de/alexander-von-humboldt-querdenker-und-globalisierer/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Christoph Kolumbus hat wohl kaum einer in der Geschichte der modernen Welt die Geographie der Erde so weit entwickelt, wie Alexander von Humboldt. Unzählige Forschungsreisen, Expeditionen und Versuche hat der Wissenschaftler unternommen und sich dabei nicht mit einem Forschungsgebiet zufrieden gegeben, sondern gleich mehrere vereint. Man könnte sein Gebiet als „Weltwissenschaft“ bezeichnen, denn er interessierte sich für alles, was unsere Erde verändert, prägt und gestaltet. Neben Geographie kümmerte er sich auch um Geologie, Vulkanologie, Botanik, Klimatologie, Zoologie aber auch um so „menschliche“ Themen wie Ethnologie und Demographie. Dabei verlor er nie die Philosophie aus den Augen und versuchte stets das „große Ganze“ zu betrachten, sodass schließlich sein größtes Projekt den bescheidenen Namen &#8216;Kosmos&#8217; trug. <span id="more-21"></span></p>
<p>Doch von Anfang an: Geboren wurde Alexander von Humboldt am 14. September 1769 in Berlin als Sohn eines preußischen Offiziers, Alexander Georg von Humboldt und der wohlhabenden Marie Elisabeth von Holwede, geb. Colomb, Tochter einer reichen und angesehenen Hugenottenfamilie. Sein zwei Jahre älterer Bruder Wilhelm sollte später genau wie Alexander weltberühmt werden und gilt als der große Reformator der Bildung und Begründer des humanistischen Schul- und Hochschulsystems. Beide Söhne genossen von Anfang an eine besondere Ausbildung: Hervorragende und angesehene Hauslehrer gaben Wilhelm und <a href="http://www.humboldt-portal.de/">Alexander</a> Unterricht schon bald auf Universitätsniveau. Der Vater legte dabei besonderen Wert darauf, dass die Lehrer den aufklärerischen Ansichten Kants nahestanden und nutze zu diesen Zwecken seine Verbindungen zum preußischen Königshaus und in die Freimaurerloge, der er angehörte. Bald entwickelte Alexander aber ein immer mehr hervortretendes Interesse an Naturphänomenen und begann, alles, was er draußen fand, zu untersuchen und mit den verschiedensten Substanzen zu experimentieren. Beide Brüder studierten an der Universität Göttingen, die als aufklärerisches Zentrum Deutschlands galt. Dort fand Alexander von Humboldt endlich seine Gefährten und Vorbilder und lernte den renommierten Naturforscher und Reisejournalisten Georg Forster kennen, der schon an der zweiten Weltumseglung James Cooks teilgenommen hatte. Mit ihm zusammen unternahm er 1790 seine erste Forschungsreise von Mainz über England nach Paris.</p>
<div id="attachment_22" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-22" title="a von humboldt" src="http://www.geschichts-web.de/wp-content/uploads/2010/10/a-von-humboldt-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: Chris Lancaster</p></div>
<p>1791 schlug er seinen Weg in den Staatsdienst ein und befasste sich fortan mit dem Bergbau. Er erforschte Grubenwetter, Gase und die Pflanzenwelt unter Tage und erfand einen Vorläufer der Gasmaske für die Bergarbeiter. Zudem gründete er &#8211; wahrscheinlich auch unter dem Einfluss seines auf eine Bildungsreform pochenden Bruders Wilhelm &#8211; die erste deutsche Berufsschule und bildete die Bediensteten der Bergwerke in Mineralienkunde, Bergrecht, Maschinen- und Kompasskunde aus. Nebenbei besuchte er die Universität Freiberg und erforschte selbstständig weitere Naturgegebenheiten &#8211; dabei unternahm er auch immer wieder medizinische Selbstversuche und testete beispielsweise die Wirkung verschiedener Substanzen wie Zink und Silber auf Muskel- und Nervenfasern, indem er sie sich auf künstlich hinzugefügte Wunden träufeln ließ oder er probierte aus, wie lange er es in Gruben mit bestimmten Gasgemischen aushielt, bevor er ohnmächtig wurde. Nachdem er schließlich bis zum Oberbergrat befördert worden war, stieg er 1798 aus dem Staatsdienst aus, als seine Mutter verstarb und er zu einem reichen Erben wurde.</p>
<p>Er begab sich zunächst in das damalige Wissenschaftszentrum Paris, wo er mit vielen Vorträgen und Debatten sein Renommee ausbaute und schließlich seinen späteren Reisegefährten, den fachkundigen Aimé Bonpland traf. Mit ihm brach er 1799 zu seiner ersten wirklich großen Expedition auf und quer durch die Wirren der französischen Revolutionszeit führte es ihn zunächst &#8211; zu Fuß &#8211; nach Spanien. Von dort aus startete er auf dem Seeweg nach Südamerika und befuhr dort u.a. den Amazonas, wo er unter widrigen Umständen Pflanzen, Tiere und das Klima erforschte. Alexander von Humboldt war sich nie zu schade, alle Strapazen für die Wissenschaft auf sich zu nehmen und schon auf seiner ersten großen Reise war er wochenlang nur in einem ausgehöhlten Baumstamm im Dschungel unterwegs, ließ sich von Moskitos fast auffressen und sein Gefährte Bonpland entkam nur knapp dem Fiebertod. Weitere Expeditionen folgten, unter anderem nach Nordamerika, Indien, Tibet und Russland, unterbrochen von längeren Aufenthalten zur Dokumentation der Ergebnisse und dem Verfassen seiner Werke. Er pflegte Kontakte zu Herder, Goethe und Schiller, zu Thomas Jefferson und war bei viele Monarchen beliebt. So wurde er wegen seines Verhandlungs- und Kommunikationsgeschicks oft von Königshäusern auch zu diplomatischen Reise geschickt. 1830 kehrte er schließlich nach Berlin zurück und musste seinen Forschungsdrang schließlich wegen seines Alters und seiner Verpflichtungen bei Hofe unterdrücken und reiste nicht mehr. Am 6. Mai 1859 starb er in Berlin.</p>
<p>Besonders auffällig aber auch charakteristisch ist, dass er seine großen Werke nie abschloss. Er war jedoch auch der Ansicht, dass die Forschung niemals abgeschlossen und Erkenntnisse niemals  Besitz sein konnten, sondern sämtliche Wissenschaft nur eine ständige Entwicklung sei. Er hatte stets großen Respekt vor dem „Lauf der Dinge“ und war mit seinen weltweiten Erfahrungen und seinen interkulturellen Fähigkeiten vielen engstirnigen Politikern und Monarchen weit voraus. Zu seiner Zeit war er wohl einer der Personen mit buchstäblich dem weitesten Horizont.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Humboldt" target="_blank">Alexander von Humboldt</a> war ein Querdenker, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit philosophischen Gedanken zusammenführte und so versuchte, die Welt zu verstehen. Man kann ihn heute ohne Zweifel als einen Vordenker für die Globalisierung bezeichnen.</p>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 13:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf diesen Seiten finden Sie viele verschiedenen Informationen rund um das Thema Geschichte. Diese werden vor allem in Form von Bilden, Texten, Biografien, Zeitleisten und Multimedia Dateien angeboten. Geschichts-Web.de freut sich also über jede Einsendung die etwas mit Geschichte zu tun hat und die in das Schema der Seite passt. Schreiben sie einfach an webmaster@geschichts-web.de &#8230; <a href="http://www.geschichts-web.de/herzlich-willkommen-auf-geschichts-web-de-2/">Read more <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf  diesen Seiten finden Sie viele verschiedenen Informationen rund um            das Thema Geschichte. Diese werden vor allem in Form von Bilden,            Texten, Biografien, Zeitleisten und Multimedia Dateien            angeboten.<br />
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