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Mahatma Gandhi

November 2nd, 2010 | Posted by admin in Persönlichkeiten

Sein eigentlicher Name war Mohandas Karamchand Gandhi wurde aber nur Mahatma Gandhi genannt. Er wurde am 2. Oktober 1869 in Porbandar im indischen Bundesstaat Gujarat geboren. Er war gelernter Rechtsanwalt und politischer und geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Mahatma bedeutet Große Seele. Dieser Name wurde ihm von einem indischen Philosophen gegeben, doch Gandhi tat sich schwer damit, da er gegen jede Art von Kult um seine Person war.

Sein Vater war Diwan (Premierminister) der autonomen Region Probandar, was aber unter der Kontrolle der britischen Kolonialmacht stand. Die Familie gehörte der Bania-Kaste an (Kaufleute), was die dritte Kaste in Indien ist, die zur gesellschaftlichen und politischen Oberschicht gehört. Gandhi wurde mit 7 bereits verlobt und musste 1882 seine Frau Kastruba mit 13 heiraten.

1887 studierte er ein Semester in Bhavnagar was ihm aber nicht gefiel. 1888 beriet sich die Familie und wollte dass Gandhi Rechtswissenschaften studiert damit er in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Gandhi wollte aber Medizin studieren was sein Glaube aber nicht zuließ.

1888 wurde entschlossen dass er nach London gehen könnte um zu studieren, wurde durch diesen Entschluss aber aus der Kaste verwiesen und war nun kastenlos. Kurz nach der Ankunft in London schrieb er sich an der Universität Inner Temple ein. Während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit dem Christentum, Buddha und Mohammed. 1891 bestand er die Abschlussprüfung und reiste zurück nach Indien.

1891-1893 arbeitet er als Rechtsanwalt in Bombay. Dort versuchte er wieder in seine Kaste zu gelangen, wurde aber nur teilweise wieder akzeptiert. Er wollte dass seine Kinder im westlichen Stil aufwachsen, was seiner Frau nicht gefiel.

Im April 1893 ging Gandhi für einen Rechtsstreit nach Südafrika, den er nach einem Jahr erfolgreich abschloss. Durch einen Zwischenfall in Südafrika fing Gandhi an sich gegen die Rassendiskriminierung einzusetzen. Er gründete dort eine indische Interessenvertretung die Natal Indian Congress (NIC), 1894.

1902 kehrte er zurück nach Indien und befasste sich dort mit den Minderheiten und fuhr durchs Land um sich mit Problemen andrer auseinander zu setzen. Ende 1902 hatte er ein Gespräch mit Chamberlain welches erfolglos blieb. 1903 zog er nach Johannesburg, wo er als Rechtsanwalt arbeitete. 1904 gründete er die Zeitung Indian Opinion, die das Sprachrohr vieler Inder wurde. 1906 legte Gandhi ein Keuschheitsgelübde ab, damit er sich voll und ganz auf seine politischen Aktivitäten konzentrieren kann.

1913 bekämpfte Gandhi mit seinen Anhängern das Ehegesetz und wurde mehrmals verhaftet und wieder freigelassen. 1914 hatten Gandhi und seine Anhänger so gut wie alle Ziele erreicht und reiste somit zurück nach Indien. 1920 übernahm er die Leitung des Indian National Congress (INC), die sich zur wichtigsten Vereinigung für die indische Unabhängigkeitsbewegung entwickelte. Er kämpfte gegen die Briten, sodass sie Indien verlassen, indem er alle Inder aufforderte sich gegen die Kolonialmacht zu stellen. Der Plan war die Briten durch Nichtkooperation zu vertreiben.

1930 veranlasste er eine Kampagne gegen das Britische Salzmonopol aus, was auch seine spektakulärste Kampagne während des Unabhängigkeitskampfes war.  Gandhi protestierte gegen die englischen Steuern auf Salz, da indische Bürger weder Salz herstellen noch kaufen konnten.

Am 8.August 1942 forderte Gandhi die Unabhängigkeit und wurde sofort verhaftet. Nach 2 Jahren wurde er aus gesundheitlichen Gründen wieder frei gelassen. Am 3.Juni 1947 wurde die Unabhängigkeit Indiens ausgesprochen.

Am 30.Januar 1948 wurde Gandhi erschossen und starb in Neu Delhi. Während seines Widerstandes verweigerte Gandhi in den 1930er und 1940er Jahren die Nahrungsaufnahme um sein Volk vom Bürgerkrieg abzuhalten. Diese Aktionen machten ihn zu einer berühmten Persönlichkeit die für Frieden steht.

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